Groll über Twitter?

Zu meiner größten Freude lud vor kurzem die CSU meiner Heimatstadt den Präsidenten der BLM Bayerische Landeszentrale für neue Medien ein. Noch nie hatte die CSU meiner Heimatstadt sich für Medienthemen in der Präzision interessiert. Ich freute mich. Und ich ging hin.
Zu meiner größten Überraschung kamen nur wenige. Sehr wenige. Zunächst vielleicht 20 Personen, inklusive Presseleute, Referent, CSU-Vorstandsmitglieder, Familienangehörige. Im Laufe des Abends kamen nochmals gut 7 Leute. Der große Saal mit dem schönen großen Rednerpult war nicht gefüllt.
Die Rede des BLM-Präsidenten war o.k.. Er war vielleicht ein bißchen traurig, dass so wenig da waren. Aber wir haben uns im Anschluss noch gut unterhalten. Das war gut.
Über die Veranstaltung habe ich – das konnten auch alle sehen – getwittert. Für die, die nicht da waren. Für die, die wußten, dass diese Veranstaltung stattfand. Wo man sich doch für Medien der überregionalen Art interessierte in meiner Heimatstadt. Das ist doch schön.
Jetzt höre ich, dass “man” sich aufregt, weil ich getwittert habe. Ja was nun – will man sich Medienkompetenz aneignen oder nicht? Wollte man etwas über Medien erfahren bei dieser öffentlichen Veranstaltung oder nicht?
Ich jedenfalls freue mich, dass ich via Twitter u.a. mit der BLM nun verbandelt bin. Das ist spannend. Und gut in der Medienwelt des 21. Jahrhunderts. Vielleicht kommt der BLM-Präsident ja noch einmal in meine Heimatstadt und berichtet über die Vor- und (sicher auch) Nachteile der sog. sozialen Netzwerke und der neuen Art der Kommunikation. Das wäre doch schön.
Dass Tweets auch von “Nicht-Followern” gelesen werden können, ist schon o.k., ich begrüße auch diese. Aber – kritisiert doch mal mit offenem Visier.
Im Übrigen – es wäre schön, wenn die Twitter-Kritiker sich beim nächsten CSU-Netzkongress einfänden. Denn der war spannend. Und das weiß ich u.a. durch die höchst interessanten Tweets derer, die da waren. Ich war nämlich beruflich verhindert. Beim Netzkongress – da ist die CSU in München mit ihren Gästen einfach super vorne dran. Und es war schon der zweite Netzkongress. Mit dem Titel übrigens:In Freiheit und Fairness. Chapeau. Lob an Dorothee Bär. An Edmund Stoiber. Und die, die mich auf dem Laufenden hielten. Via Tweets.

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