Anonym, Pseudonym, feig?

Anonymität ist in meinen Augen nicht selten kombiniert mit Feigheit. Dass das Internet, in dem auch OHNE Klarnamen kommuniziert wird, auch ein Hort von Leuten ist, die mit ihrem richtigen Namen nie im Leben die Dinge sagen oder schreiben würden, die sie von sich geben, versteckt hinter Pseudonymen, ist Realität. Der Begriff nickname ist da m.E. verharmlosend.
Interessant wird sein, was sich bei Google+ tut, da das Thema Pseudonym dort zumindest interessant interpretiert wird. Lesenswert http://www.internet-law.de/2011/07/verstost-der-ausschluss-von-pseudonymen-bei-google-gegen-deutsches-recht.html.

Aber: Persönlich will ich nicht belästigt werden von Feiglingen. Jüngst erst stellte mir jemand unter Pseudonym eine Frage, die er, mit Klarnamen angesprochen, abtat. Es war ein mir bekannter Journalist. Jüngst erst erhielt ich eine eigenartige Email mit eigenartigen Fragen bzw. einem eigenartigen Ansinnen von einem Allerweltsnamen aus dem schönen Österreich – dank web oder gmx ist ja das kein Problem. Ob der Name “echt” war?

Raten möchte ich allen Demokraten und guten Journalisten, mit offenem Visier zu argumentieren, zu recherchieren – das macht Qualitätsjournalismus aus.

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