Hans Maiers Autobiographie

Ich darf heute auf ein neues Buch verweisen, das ich derzeit nächtens “verschlinge”: Hans Maier: “Böse Jahre, gute Jahre: Ein Leben 1931 ff.” Für dieses Buch will ich daher hier tatsächlich mal echte Werbung (nicht “geschlichene”, sondern offene) machen.
Über 400 Seiten dick, äußerst interessant zu lesen (wer beispielsweise Politikwissenschaft in den vergangenen Jahren/Jahrzehnten studiert hat, kommt aus dem zustimmenden Staunen nicht mehr heraus). Maier war ein kluger Kultusminister. Und er ist ein wunderbarer Autor. Was nicht so einfach ist bei einer Autobiographie, wo manche ins Eitle abrutschen. Er nicht.
Den Nachwuchsjournalisten und den aktiven “älteren” Journalisten wirklich wärmstens empfohlen. Allein auf Seite 51 ff. die wunderbar simple und doch so selten befolgte Regel, dass Meldung und Meinung nicht zu vermengen seien.
Bei Beck erschienen, unter 25 Euro der Preis. Und: Die Rezensionen bei Amazon sind trefflich formuliert (ist auch nicht immer der Fall). Danke meinem lieben politischen Mentor, der mir das Buch – sogar mit einer Widmung – brachte.

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One Response to Hans Maiers Autobiographie

  1. Marcus Ehrgott says:

    Die Biographie von Hans Maier habe ich kurz nach ihrem Erscheinen gelesen. Auch mit einem gewissen zeitlichen Abstand betrachtet, halte ich dieses Buch für eines der wichtigsten Bücher, die ich bisher gelesen habe – und dies waren allein aus beruflichen Gründen nicht wenige. Allein von der Sprache beurteilt, eignet es sich mit Blick auf Satzaufbau, Klarheit, Ausdruckstärke und Nuancenreichtum als Pflichtlektüre für angehende Journalisten.

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