Neue mediale Welt – Evolution und Pressequalität

Pantha rei, alles fließt, und die Medienbranche und alle, die in ihr verwoben sind, sind in einem rasanten Entwicklungsprozess. Das ist gut. Die sprichwörtliche Macht der digitalen Welt wird gerade bei den politischen Ereignissen deutlich in Ländern, in denen weder Rundfunkrecht noch Pressefreiheit so wie in Deutschland oder in anderen Demokratien gehandhabt werden. Twitter und Facebook helfen den Menschen in ihrer Kommunikation. Von 178 Ländern im Vergleich der jeweils gelebten Pressefreiheit landet für 2010 Deutschland auf Rangliste 17, auch in den Vorjahren stand Deutschland nicht weiter vorne (wo man u.a. die skandinavischen Länder oder die Schweiz findet).

Kritisiert werden an der Situation in Deutschland die Zusammenlegung von Redaktionen, die Streichung von Stellen, aber auch das Verhalten von Behörden, die den Zugang zu Informationen erschweren.

Also, Deutschland, besser gesagt, deutsche Medienchefs, die ihr stets auf das Geld achtet (und achten müsst): Qualitätsjournalismus gibt es nicht, wenn man mit immer weniger Personal arbeitet! Und Journalismus ist mehr als bloßer Content!

Infos zur Rangliste bei “Reporter ohne Grenzen”:
http://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/rte/docs/2010/Rangliste_2010_PDF.pdf

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One Response to Neue mediale Welt – Evolution und Pressequalität

  1. Liebe Frau Goderbauer-Marchner,

    interessante Liste, auch was Deutschland betrifft. Stellenstreichungen, Zusammenlegung, Absenkung von Niveau usw… Allerdings würde mich interessieren, wie die RoG die Punkte verteilen. Israel auf Augenhöhe mit Liberia und Kuwait irgendwo ganz hinten im Ranking – das finde ich insgesamt schon seltsam.

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